Die
Ursprünge
Eigentlich ergibt sich die Graphotherapie
nahezu in logischer Weise aus den Grundüberlegungen
der Graphologie.
Merkwürdigerweise hat erst der
Breslauer Graphologe Rudolf Masurek-Rudoma
1938 auf diesen Zusammenhang hingewiesen.
In seinem Buch "Handschrift,
Charakter, Charakterformung" ist unter anderem
zu lesen:
"Jeder
ist in der Lage, durch eine bewußt herbeigeführte
Schriftveränderung seinem Charakter die gewünschte
Form zu geben."
"Der
Furchtsame und Zaghafte, der bei dem geringsten
Anlaß leicht mutlos Werdende, der Schüchterne
und sich unsicher Fühlende, kann sich durch
Schreibübungen von den ihn hemmenden Eigenschaften
langsam aber sicher sich befreien."
In Deutschland wurde dieser interessante
und fruchtbare Ansatz kaum weiter verfolgt. Anders
jedoch im Ausland, besonders im englischsprachigen
Raum. Dort ist "Graphotherapy" durchaus
gebräuchlich.
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